
Einführung
Wir fertigen Infrarot-Terrassenstrahler für Anwender, die Wärme tatsächlich kontrollieren wollen. Das Grundprinzip ist einfach: Die Leistung muss zum Raum passen. Nicht umgekehrt.
Wählt man zu groß, verbrennt man Geld. Wählt man zu klein, bleibt die Heizleistung unzureichend. Wir unterstützen Sie dabei, den optimalen Bereich zu treffen.
Leistung, Spannung und das tatsächliche Verhalten des Raums
Infrarotwärme funktioniert im Sichtfeld. Daher ist die Ausrichtung der Terrasse entscheidend. Sie beeinflusst Wind, Sonneneinstrahlung und wie schnell Wärme entweicht. Die Dämmung bestimmt, wie schnell Wärme durch Wände und Glas verloren geht.
Für eine typische, vollständig geschlossene und gut gedämmte Terrasse empfehlen wir in der Regel 1,0 kW bis 1,5 kW pro 10 m². Ist die Terrasse an den Seiten offen oder windanfällig, sollte die Leistung auf 1,8 kW bis 2,4 kW pro 10 m² erhöht werden.
Eine Neuverkabelung des gesamten Gebäudes ist nicht erforderlich. Unsere Geräte arbeiten mit Standardspannungen, wodurch die Installation unkompliziert ist.
Wichtig: Mehr Leistung bedeutet mehr Wärme, erfordert aber auch eine geeignete Belüftung und einen Stromkreis, der die Last dauerhaft ohne Überlastung tragen kann.
Technische Komponenten: Halogen, Beschichtung und der R7s-Stecker
Im Kern befindet sich ein Quarzrohr, das mit Halogengas gefüllt ist. Dieses Gas stabilisiert das Heizelement und reduziert die Schwärzung im Betrieb, sodass die Leistung konstant bleibt.
Die reflektierende Beschichtung lenkt die Energie nach vorne, wodurch mehr Wärme dort ankommt, wo sie benötigt wird – auf Personen und Oberflächen – statt seitlich verloren zu gehen.
Der R7s-Stecker ist eine praktische, industrietaugliche Lösung. Er verfügt über zwei Anschlüsse, ist sicher, schnell zu verdrahten und ausgelegt für Vibrationen sowie die ständige Ausdehnung und Kontraktion beim Heizen und Abkühlen.
In der Praxis bedeutet das weniger Ausfälle durch heiße Stellen an der Verbindung und einen schnelleren Austausch, wenn ein Rohr gewartet werden muss.
Die richtige Einstellung: Komfort, der störungsfrei bleibt
Im Betrieb benötigt man einen Strahler, den man installieren und im Grunde vergessen kann – bis ein schneller Austausch nötig ist. Wird die Leistung an Dämmung und Umgebungsbedingungen angepasst, läuft das System stabil ohne häufiges Ein- und Ausschalten.
Bei einer Terrasse, die dem vorherrschenden Wind ausgesetzt ist, sollte man die Leistung erhöhen und die Geräte so verteilen, dass Kaltzonen minimiert werden. Für geschützte, gut gedämmte Bereiche reicht eine geringere Leistung, um die Betriebskosten niedrig zu halten.
Das Ergebnis ist ein vorhersehbarer Komfort, geringere Belastung des elektrischen Systems und eine Ausstattung, die zum Raum passt, ohne erzwungen zu wirken.
Richtig ausgeführt wird der Infrarotstrahler Teil der Anlage – leise, zuverlässig und ohne zusätzliche Probleme.